Danke an alle, die an diese Geschichte geglaubt haben.
Folge 1 wird Realität. Während des Crowdfundings haben wir weitergedreht – neue intensive Momente sind entstanden. Als Nächstes folgen Dramaturgie, Schnitt, Tonmischung und Farbkorrektur. In etwa sechs Wochen soll die erste Folge stehen.
Der Tatort ist zu Ende. Der Täter sitzt hinter Gittern. Die Unschuldigen können aufatmen. So erzählen es uns die Krimis im Fernsehen, als wäre die Geschichte damit auserzählt. Aber wenn man einen Moment nachdenkt, merkt man: Eine andere Geschichte fängt gerade erst an. Die Geschichte von dem, was in den Jahren nach der Haft passiert. Die Geschichte von Beziehungen, die zerbrochen sind. Von Kindern, die ihren Vater nicht mehr kennen. Von einem Mann, der neu lernen muss, wer er sein will.
Das ist die Geschichte von Sven Vasquez Ramirez. Und wir erzählen sie, während sie passiert.
Dank über 100 Unterstützern wird diese Geschichte jetzt zur ersten Folge einer Dokumentarserie.
Sven Vasquez Ramirez ist frei. Nach viereinhalb Jahren Haft lebt er in einer kleinen Wohnung bei Freiburg. Die Wände sind noch kahl – ganz anders als seine Gefängniszelle, die voller Fotos seiner Kinder hing. Seine damals 10-jährige Tochter hat ihm gesagt: "Papa, vermassel deine Therapie nicht. Ich brauche dich." Dieses Versprechen war Svens Antrieb gewesen, an sich zu arbeiten.
Die Tochter ist jetzt 14 Jahre und antwortete monatelang nicht auf seine Briefe. Als sie es schließlich tut, beschimpfte sie ihn. Sein Ziehsohn, den er wie einen eigenen Sohn liebt, lebt mit seiner Ex-Frau irgendwo anders. Sven bekommt nicht einmal Auskunft wo.
„Es geht im Leben immer um Liebe. Das wurde mir erst bewusst, als ich im Gefängnis war."
Jeden Tag fährt Sven zur Schichtarbeit bei BASF. Immer kommt er in die leere Wohnung zurück. Manchmal schreibt er Briefe an seine Kinder, die er nie abschickt. Er wartet auf ein Zeichen, dass sie bereit sind, ihm zuzuhören.
Wir begleiten Sven dabei mit der Kamera. Dank eurer Unterstützung entsteht jetzt die erste Folge – und Svens Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.
WARUM SVENS GESCHICHTE UNS ALLE ANGEHT
Sven war internationaler Drogenhändler und selbst drogenabhängig. Heute sagt er: "Ich habe 45 Jahre gebraucht, um über Gefühle zu sprechen." Seine Verwandlung von einem emotional verschlossenen Mann zu jemandem, der seine Verletzlichkeit zeigt, berührt ein Thema, das weit über den Knast hinausreicht.
Sven findet vielleicht auch seinen eigenen leiblichen Vater. Er will die Kette durchbrechen – die Muster, die in seiner Familie weitergegeben wurden.
Seine Kinder wieder zu sehen, gelingt bisher nicht: Als 'der Verbrecher' kämpft er bei Ämtern und Gerichten gegen Windmühlen.
STIMMEN ZUM PROJEKT
Das Projekt wird von einem breiten Netzwerk relevanter Institutionen und Experten unterstützt – vom Maßregelvollzug über den Strafvollzug bis hin zu kulturellen Einrichtungen und juristischen Fachleuten.
UPDATE: SO GEHT ES WEITER
Wir haben unser Ziel erreicht – die erste Folge wird Realität. Während des Crowdfundings haben wir weitergedreht: Neue intensive Momente sind entstanden, unter anderem in der Psychiatrie und an Svens Arbeitsstelle. Jetzt beginnt die Postproduktion.
Neues Material gedreht
Abgeschlossen
Dramaturgie & Schnitt
In Arbeit
Ton, Farbe, Untertitel
Anstehend
Folge 1 geht online
In ca. 6 Wochen
Alles, was über unser erstes Spenden-Ziel hinaus eingeht, fließt direkt in die Produktion der zweiten Folge. Svens Geschichte ist mit einer Episode noch nicht erzählt.
DIE SERIE ENTSTEHT VOR DEINEN AUGEN
Wir zeigen es nicht, wenn es "fertig" ist. Wir zeigen es jetzt, wenn es passiert. Du siehst, wie sich Svens neues Leben entwickelt. Ob seine Kinder antworten. Ob er seinen Vater findet. Ob ein echter Neuanfang möglich ist.
So funktioniert es:
Folge 1: In Produktion
Ziel erreicht! Kommt in ~6 Wochen.
Folge 2: Nächstes Ziel
Jede Spende über 3.000€ geht in Folge 2
Online & Kostenlos
Alle Folgen frei für alle!
Länge pro Folge: 15-20 Minuten
Jede Spende bringt die nächste Folge näher
Fortschritt Folge 2:
Lädt...
Hinter jeder Gefängnisnummer steckt ein Mensch. Sven ist einer von ihnen – und seine Geschichte zeigt, dass Veränderung möglich ist. Auch wenn sie wehtut.
WER WIR SIND
Jan Raiber
(Regie & Kamera)
Jan hat mit seinem Dokumentarfilm "Alle meine Väter" auch eine Familiengeschichte erzählt - ein Sohn sucht seinen Vater. Der Film lief auf der Berlinale. Jetzt wechselt er die Perspektive: Ein Vater sucht den Weg zu seinen Kindern. Als Vater von fünf Kindern kennt Jan beide Seiten dieser Geschichte.
Nina Bärmann
(Schnitt)
Nina arbeitet seit Jahren als Filmeditorin für dokumentarische und szenische Formate für SWR, Arte, Kino und andere Produktionen. Sie weiß, wie man aus rohem Leben bewegende Geschichten formt.
Thomas Reichelt
(Produktion)
Tom produziert seit über einem Jahrzehnt Dokumentarfilme und hat ein Gespür dafür, welche Geschichten erzählt werden müssen.
Seit Monaten begleiten wir Sven. Bereits 19 intensive Drehtage sind im Kasten. Wir haben sein Vertrauen und er unseres.
Ihr habt Folge 1 ermöglicht. Hilf uns jetzt bei Folge 2 – Svens Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
FOLGE UNS & BLEIB AUF DEM LAUFENDEN
YouTube-Channel auf dem die Serie veröffentlicht wird:
Youtube - Vom Dunkel ins Licht
Svens TikTok Profil auf dem er auch seine Geschichte erzählt:
TikTok - Sven Vasquez Ramirez
Svens Instagram Seite:
Instagram - Sven Vasquez Ramirez
FOLGE 2 ERMÖGLICHEN
Danke an alle bisherigen Unterstützer! Ihr habt Folge 1 möglich gemacht.
Folge 1 ist finanziert – danke! Jede weitere Spende geht direkt in Folge 2. Svens Geschichte ist nicht mit einer Episode erzählt. Hilf uns, weiterzumachen.
Wähle deine bevorzugte Spendenmethode:
Empfänger: Jan Raiber
Bank: GLS Bank
IBAN: DE66 4306 0967 1034 1790 01
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Vom Dunkel ins Licht - Spende
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